Schwerpunkte

Indikationen

Die Kombination aus Akupunktur,
chinesischer und westlicher
Kräuterheilkunde, sowie Homöopathie kann bei sehr vielen Krankheitssymptomen eingesetzt werden
- sei es alleine oder in Begleitung zu einer schulmedizinischen Therapie.

 

Besonders bewährt hat sich die Kombination aus Akupunktur, Kräuterheilkunde und Homöopathie bei:

  • Erkrankungen des Verdauungsapparates (Reizdarm, Reizmagen, Blähungen,
    Obstipation, Diarrhoe)
  • Erkrankungen der Schilddrüse (Hashimoto thyreoidits)
  • Menstruationsstörungen
  • Infektanfälligkeit
  • Heuschnupfen und weiteren allergischen Erkrankungen
  • Erkrankungen von Blase und Harnwegen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Hauterkrankungen (Neurodermitis, Akne oder Ekzeme)
  • Erschöpfungs-Syndrom

Störungen des Verdauungsapparates

Ein Schwerpunkt in meiner Praxis stellt die Behandlung von Störungen des Verdauungstraktes dar.

Der Verdauungstrakt spielt in der Naturheilkunde eine sehr wichtige Rolle bei der Entstehung von Krankheiten und deren Behandlung. Erkrankungen von Magen und Darm nehmen in der heutigen Zeit immer mehr zu. Dabei lässt sich oft keine organische Ursache für die Störungen von Magen oder Darm ausfindig machen, und die Diagnose Reizdarm, Reizmagen oder habituelle Obstipation wird gestellt.

Aber auch weitere Erkrankungen, die auf den ersten Blick nichts mit dem Verdauungsapparat zu tun zu haben scheinen, können auf eine Störung der Verdauungsfunktion zurückgeführt werden. Dazu zählen Immunschwäche, Allergien, Hauterkrankungen, chronische Kopfschmerzen, andauernde Müdigkeit oder seelische Beschwerden, welche sich durch die Behandlung des Darms positiv beeinflussen lassen. Dies lässt sich dadurch erklären, dass der Darm ein Teil des Immunsystems darstellt. Etwa 60 % aller immunologischen Vorgänge finden im Darm statt, so gilt der Darm als das größte Immunorgan des menschlichen Organismus.

Ist die Darmflora gestört, kann das darmspezifische Immunsystem nicht mehr richtig arbeiten. Die mechanische Barriere gegen Fremdstoffe und krankmachende Keime ist vermindert, wodurch diese durch die Darmwand dringen können, in den Organismus gelangen und die oben genannten Beschwerden auslösen können.

Die Kombination aus Akupunktur, der Gabe von Kräutern in Form von pyhtotherapeutischen oder/und homöopathischen Tinkturen und Tees, und der Wiederherstellung einer gesunden Darmflora stellt eine effektive Therapiemöglichkeit von Verdauungsproblematiken dar.

Reizdarm (spastisches Colon, Colon irritabile)

Das Reizdarmsyndrom gilt als eine funktionelle Darmstörung, bei der keine organische Ursache gefunden werden kann. Es stellt eine der häufigsten Erkrankungen des Verdauungstraktes dar, circa 10-20 % der westlichen Bevölkerung sind davon betroffen.

Die Betroffenen leiden an unregelmäßig auftretenden krampfartigen Bauchschmerzen, die sich in ihrer Stärke und Lokalisation abwechseln, starken Blähungen, und Verstopfung oder Durchfall (häufig auch im Wechsel). Gleichzeitig können Völlegefühl, Aufstoßen, das Gefühl einer unvollständigen Darmentleerung, Übelkeit oder weitere vegetative Symptome wie Reizblase, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schwächegefühl, Depressionen, Ängste, Kreislaufbeschwerden oder funktionelle Herzbeschwerden auftreten.

Als Ursache wird eine Übererregbarkeit des vegetativen Nervensystems diskutiert. Die Nervenendigungen im Darm sind sehr empfindlich und reagieren schon auf kleinste Gas- bzw. Kotansammlungen, wodurch die Darmmuskulatur unangemessen stark reagiert. Auch psychische Belastungen gelten als wesentlich für die Entstehung des Reizdarms. Der Schweregrad der Beschwerden steigt und fällt häufig mit dem Stressniveau. Falsche Ernährungsgewohnheiten, wie zu viel, zu oft, zu hektisch, zu unregelmäßig oder zu schnell essen, begünstigen die Beschwerden.

Bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms ist es entscheidend, nicht nur die körperlichen Symptome zu behandeln, sondern auch das seelische Befinden miteinzubeziehen. Gerade seelische Beschwerden, wie ungelöste Probleme, (unbewusster) Kummer, Überforderung oder unterdrückte Aggressionen zeigen sich

häufig in Verdauungsstörungen und treten als Reizdarm oder Reizmagen in Erscheinung. Die Übergänge zwischen den einzelnen Krankheitsbildern sind durch die funktionelle Verbindung der Verdauungsorgane oft fließend.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin stellt eine Ursache für das Reizdarmsyndrom eine Stagnation des Qi-Flusses des Funktionskreises Leber dar, welcher die Funktionskreise Magen und Milz angreift. Durch eine gezielte Befragung, sowie die Zungen- und Pulsdiagnose können die betroffenen Leitbahnen bzw. die betroffenen Funktionskreise aufgespürt werden. Durch die Nadelung ausgewählter Akupunkturpunkte wird der Qi-Fluss harmonisiert und die betroffenen Organe gestärkt. Die gleichzeitige Gabe von phytotherapeutischen oder homöopathischen Heilmitteln hat zum Ziel die akuten Symptome zu vermindern, sowie eine langfristige Gesundung zu erwirken.

 

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